Bereits zum dritten Mal fand die größte Computer- und Videospielmesse in Österreich statt und lockte wieder Spielebegeisterte, sowohl jung als auch alt, in das Wiener Rathaus. Wir waren für euch vor Ort und geben euch einen Überblick über das, was es auf der Game-City zwischen dem 25. – 27. September 2009 zu erkunden gab.
Das Erdgeschoß
Am Eingang des Wiener Rathauses wurde das sog. „Gamingtent“ (Spielezelt) aufgestellt. Dies umfasste den 16+ -und 18+-Bereich sowie die Bühne, auf der ein umfangreiches Rahmenprogramm, u.a. durch Daniel „Budi“ Budimann bekannt aus GIGA und MTV GameOne, präsentiert wurde. Im 18+-Bereich wurden die beiden Top-Titel Assassins Creed 2 und Splinter Cell: Conviction vorgestellt. Außerdem konnte man das blutrünstige Spiel Bayonetta sowie Left 4 Dead 2 u.a. anspielen. Der 16+-Sektor wartete mit ebenso tollen Titeln auf: Halo ODST, Avatar, Tekken 6 und WWE Smack Down vs. Raw konnten ab 16 Jahren ausgiebig gezockt werden. Weiter ging es in die Schmidthalle, die den Retro-Sektor mit Konsolen-Urgesteinen wie dem NES, SNES oder dem N64 beinhaltete. Der Arkadenhof diente, nicht wie etwa der Name vermuten könnte, um Spiele zu spielen, sondern um sich bei Imbissbuden zu stärken.
Der 1. Stock
Weiter ging es über die Feststiege in den 1. Stock zur Kinderzone. Wie der Name schon verrät, wurde dieser Bereich speziell für Kinder gestaltet. Dort konnte man in realen Spielen sein Können in Geschicklichkeitsspielen unter Beweis stellen, aber auch Nintendo mischte mit Mario Kart Wii in Sachen Videospiele mit.
Der 2. Stock
Hier fand das zentrale Geschehen der ganzen Messe statt und namhafte Hersteller wie Microsoft, Nintendo, Ubisoft oder EA konnten zeigen, was sie zu bieten haben. Von bekannten Spielen wie Wii Sports oder Mario Kart Wii wurde auch New Super Mario Bros. Wii, Mario und Sonic bei den Olympischen Winterspielen, FIFA 10 uvm. gezeigt.
Microsoft und Nintendo dominierten die Messe
Was markant an der Game-City 09 war, dass Microsoft mit seiner XBox 360 und Nintendo mit ihrer Wii die beherrschenden Systeme waren. Im „Gamingtent“ war generell nur Microsoft vertreten, wo alles in kräftigem Grün erstrahlte. Den „Gaming Room“ teilten sich Microsoft und Nintendo untereinander auf, von Sony war keine Spur zu sehen. Ob dies an der Produktion der PSP bzw. PS3 slim lag oder Sony einfach nicht eingeladen wurde, ist mir nicht klar.
Wir freuen uns auf’s nächste Jahr!
Abschließend bleibt noch zu sagen, dass die Game-City ihr volles Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft hat. Die Wiener Messe ist ideal für Familien, die sich dem Thema Videospiele annähern möchten und will auch die Core-Gamer bedienen, die sich aber größere Bereich durchaus verdient hätten ;-). Wer dieses Jahr die Game-City noch nicht besucht hat, der sollte nächstes Jahr auf alle Fälle vorbeischauen, denn der Eintritt ist frei und nächstes Jahr wartet das Wiener Rathaus mit sicherlich noch mehr Ausstellern auf.
Also, wir sehen uns auf der Game-City 10!