Dieses Jahr hat Disney leider wenige Titel auf der gamescom 2011 für die Nintendo Fraktion präsentiert. Einer davon war Disney Universe, in welchem man mit bekannten Disney Charakteren wie Lilo, Stitch, Monster aus der Monster AG uvm. im Mehrspieler-Modus auf dem Bildschirm sich durch verschiedene Levels bewegen muss. Wie unser Ersteindruck zum Spiel war, erfährt ihr hier.
Ab ins Disney Universum!
In Disney Universe befindet man sich in verschiedenen Welten der Walt Disney Filme. Sei es in Timon und Pumbaa, der schon erwähnten Monster AG und viele weitere Levels, in die wir in der Demo aber keinen Einblick hatten. Gespielt wird das Spiel im Offline-Multiplayer, einen Online-Modus wird es nicht geben. Begründet wird dies damit, dass man die Reaktionen der Gesichter und somit der Spielspaß besser zur Geltung kommen soll.
Ziel des Spiels ist es, einen Level mithilfe der anderen Freunde zu meistern und diverse Aufgaben zu lösen. Sei es Gegenstände aufzusammeln und Türen aufzusperren oder Plattformen zu besteigen, um verschlossene Türen zu öffnen. Dabei ist außerdem ein Mix aus Zusammenarbeit und gegenseitiges Bekämpfen erforderlich, da, je mehr Aktionen man selber ausführt, desto eher wird man am Ende eines Levels mit mehr Punkten überhäuft und steht auf dem Treppechen weiter oben. Der Mix bei beiden Faktoren ist also entscheidend.
Generell zeigt sich das Spiel als wildes Durcheinander. Zu viele bunte Icons, zu viele Sachen zum Aufsammeln und der eigentliche Sinn des Spiels stellen sich hier in Frage. Man weiß eigentlich im Eifer des Gefechts nicht, wo man sich gerade befindet und drückt eigentlich ziemlich unkoordiniert wild durcheinander Knöpfe auf dem Controller, um sich irgendwie einen Vorteil gegenüber anderen zu verschaffen. Mag es an der unausgereiften Demo liegen oder einfach am Spielprinzip, auf Dauer wurde selbst die 10-minütige Präsentation eher mau, da das Spiel wenig zu motivieren weiß.

Leider dürfen wir uns hier keinen Knüller erwarten. Die jüngere Generation möge vielleicht ihren Spaß an dem Spiel haben, die älteren sollten wahrscheinlich die Finger davon lassen.