Ein Pinball Tisch in 3D, das ist ja wie in alten Zeiten. Auf der gamescom 2011 haben wir uns das Flipperspiel Pinball - Hall of Fame für den Nintendo 3DS angeschaut.
Pling Pling - Krach
Zugegeben, ein echter Flipper fühlt sich anders an, vor allem, wenn man damit Jugenderfahrungen verbindet. Aber das Spiel macht grafisch einiges her, der 3D-Effekt kommt gut zur Geltung und eine weitere Überraschung bietet das Spiel, wenn ihr den 3DS auf den Kopf stellt. Solltet ihr dies tun, wird auch der ganze Flipper mitgedreht und ihr erhaltet einen neuen Blickwinkel auf den 3D Monitor. Man wird aber schnell feststellen, dass das Ganze nur eine kleine Spielerei am Rande ist. So merke ich auch schnell wieder, dass Flipper eben kein wirklich fesselndes Spiel ist. Man kann sich also nur die Frage stellen: Ist wirklich jemand bereit für ein Flipperspiel 40€ auszugeben?
Anfangs hatte ich erwähnt, dass ich ein paar Erfahrungen mit original Flippern hatte und wenn ich mich dann richtig zurück erinnere stelle ich fest: Ja, man kann ohne weiteres 80 DM in einen Flipper werfen.
Im Gegensatz zu einem Original finden sich in dem Spiel mehrere verschiedene Tische, aber auch ein größerer Umfang macht so ein Spiel nicht zu einem Dauerbrenner. Eigentlich sehr schade, da die Grafik wirklich überzeugen kann. Am Ende bleibt ein einfaches, wenn auch nicht gerade motivierendes Fazit: Es gehört doch einfach mehr zu einem Flipper als ein Spiel darstellen kann und in meinen Augen hat es bis dato auch noch keinen virtuellen Flipper gegeben der je an ein Original herangereicht hätte.
Pinball - Hall of Fame wird wohl nur ein durchschnittliches Spiel, das allerdings Flipper-Freunden sehr gut gefallen könnte. Die 3D-Funktionen werten das Spiel aber nicht unbedingt auf. Dafür ist die Grafik aber ansehnlicher als zu DS-Flipper-Zeiten.