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    Spiel

    Metro: Last Light

    „Metro: Last Light“ ist ein weiteres HD-Spiel, welches THQ auf Nintendos neu angekündigter Konsole veröffentlichen möchte. Somit wird Wii U den Nachfolger von „Metro 2033“, welches nebenbei erwähnt auf einem Roman basierte, begrüßen dürfen. THQ war so frei uns zu einer Live-Präsentation der Xbox360-Version einzuladen. Welche Verbesserungen uns dort aufgefallen sind und warum wir uns auf das Release freuen, erzählen wir euch in den nachfolgenden Zeilen.

    Nach der Apokalypse...

    Während in „Darksiders 2“ den Untergang der Menschheit beleuchtet, ist die Apokalypse in „Metro“ schon längst Vergangenheit. Nach einem Atomkrieg ist die Oberfläche komplett verwüstet und Mutanten, entstanden durch die Strahlungen, treiben ihr Unwesen. In Moskau haben die letzten Überlebenden in U-Bahn-Stationen Zuflucht gefunden. Etwa 40.000 zählt die neue Gesellschaft, die sich aus dem Untergrund nicht wagen kann, da die die Luft verpestet ist und ohne Schutzmaske und Waffe die Überlebenschance nicht gerade hoch wäre. Doch Gruppierungen sind in der neuen Ordnung längt nicht passé, bevölkern ebenso Banditen, wie Kommunisten und Faschisten die Metrostationen.

    Im Gegensatz zum Vorgänger folgt „Last Light“ nicht Dmitri Glukhovskys Buchvorlage, sondern stammt von 4A Games / THQ und schließt dort an, wo Teil 1 aufgehört hat. Die großen Fraktionen spielen wieder eine große Rolle, sucht der Spieler aber nicht nur deren Stützpunkte, sondern auch das Tageslicht auf. In unserer Präsentation galt es mit unserem Protagonisten Artjom und einen Helfer die Reich-Zitadelle zu infiltrieren, um anschließend einen Gefangen aus einem Zug zu befreien. Aber natürlich läuft nicht alles nach Plan (wäre auch langweilig) und wir werden entdeckt. Zahlreiche Soldaten stellen sich uns in den Weg, um voran zu kommen, müssen wir an diesen vorbei. Die Entwickler geben uns die Möglichkeit selbst zu entscheiden, ob wir diese leben lassen oder lieber tot sehen wollen. Wollen wir Lichtquellen ausschalten und uns an den Gegnern vorbeischleichen bzw. diese in Stealth-Manier leise liquidieren, denn wir sind in der Dunkelheit praktisch unsichtbar (Splinter Cell lässt grüßen) oder wählen wir den auffälligeren Weg und schießen uns wie Rambo den Weg frei – wir haben die Wahl. Letzteres ist der ungünstigere Weg, aber dafür wesentlich eindrucksvoller. Natürlich kann man auch zwischen den zwei Varianten wechseln und sich einfach der Situation anpassen. Wird man allerdings entdeckt bleibt nur noch Waffengewalt.

    Ein großes Problem des Vorgängers war das Balancing. Einerseits war der Schwierigkeitsgrad sehr hoch, andererseits machte die Währung zu schaffen. In „Metro 2033“ benutzte man kein Geld, sondern es gab schwache und starke Munition und die Starke galt als Bezahlmittel. Dies führte dazu, dass der Spieler nie wusste, wie viel er einsparen und wie viel er verschießen sollte. Das soll laut den Entwicklern, welche die Problematik selbst angesprochen haben, nicht mehr vorkommen. Übrigens ist sogar ein Online-Modus geplant. Ob  damit ein KoOp- oder Multiplayer-Modus gemeint ist, ist noch geheim.




    Fazit

    4A Games hat aus seinen Fehlern gelernt und gibt sich große Mühe. „Metro: Last Light“ sieht grafisch top aus und hat sich auch musikalisch nicht zu verstecken. Atmosphärisch erwartet uns ein sehr düsterer Shooter, dem man beinahe dem Survival-Horror-Genre zuordnen könnte, der dennoch Action-Liebhaber nicht enttäuschen wird. Bleibt zu hoffen, dass die Geschichte spannend wird und Abwechslung nicht zu kurz kommt. Unser Ersteindruck  zu „Metro: Last Light“ ist positiv und wir freuen uns auf 2012, denn die Wii U scheint was guten Spiele-Support angeht, nicht zu kurz zu kommen.


    Autor: Thomas Limberger