Zum Launch des Nintendo 3DS sollen alle Gruppen von Spielern etwas geboten bekommen. Die sogenannten Casual-Gamer werden sich besonders über "Nintendogs + Cats" freuen, die Fortsetzung vom preisgekrönten Nintendo DS-Titel "Nintendogs", das die Casual-Welle ausgelöst hat. Wie der zweite Teil der Tier-Simulation während dem Probe spielen bei der Nintendo 3DS Experience Night auf uns gewirkt hat, teilen wir euch anschließend mit.
Hund und Katz
Erstmals darf nicht nur zwischen knapp 20 Hunderassen, die sich je nach Version unterscheiden, gewählt werden, sondern auch zwischen ein paar Katzenarten. Zusätzlich existieren zusätzliche Fell- und Farb-Varianten. Das Prinzip ist dasselbe wie zuvor: Ihr geht mit euren Tieren Gassi, spiet mit ihnen, wascht sie und nehmt an Wettbewerben teil. In der (japanischen) Demo-Version konnten wir uns lediglich im eigenen Heim austoben. Viele Möglichkeiten boten sich uns da nicht an. Ein Hund und eine Katze befanden sich im virtuellen Zuhause. Wir haben die Tiere gleich mal per Berührung auf dem unteren Bildschirm zu uns gerufen, um sie mit einer Streicheleinheit zu begrüßen. Im Gegensatz zur DS-Version findet das Geschehen nun auf dem oberen Bildschirm statt – selbstverständlich, um den 3D-Effekt auszunutzen. Das Streicheln fällt trotzdem nicht schwerer, denn jetzt wird einfach ein Cursor in Form einer Hand angezeigt, damit man sieht, wo man das süße Ding gerade streichelt.
Spielzeug, 3D-Effekt und Grafik
Wie ist denn der 3D-Effekt nun bei "Nintendogs + Cats"? Der Tiefeneffekt sieht cool aus; man glaubt, dass sich hinter dem Bildschirm wahrhaftig eine kleine Wohnung befindet. Was sich ebenfalls toll macht, ist das Spielzeug, das uns in der Test-Fassung zur Verfügung stand: Es sieht ziemlich gut aus, wenn wir einen Bumerang in einer dreidimensionalen Welt werfen und sehen, wie er langsam wieder zu uns zurückkehrt. Es lässt sich dank 3D viel besser abschätzen, wo sich welcher Gegenstand befindet. Zu guter Letzt durften wir den Viechern übrigens noch ein Accessoire aufsetzen, wie einen Hut. Die Grafik sieht um einiges besser aus als noch auf dem Nintendo DS, was sich aber auch von selbst erklärt. Die Tiere sehen echter aus, das Fell wirkt nun nicht mehr wie eine einfache Textur, sondern setzt sich aus einzelnen Haaren zusammen. Die Umgebung im Eigenheim allerdings machte erneut wie im Original einen etwas kargen, detailarmen Eindruck.

"Nintendogs + Cats" wird für Gelegenheitsspieler bestimmt wieder ein Must-Have. Mehr Umfang, Katzen und echter aussehende Tiere – was will man mehr? An den simplen Umgebungen wird sich die angesprochene Zielgruppe ebenfalls nicht wirklich stören. Wer mit dem Vorgänger nichts anfangen konnte, braucht hingegen erst gar nicht einen Kauf überlegen. Interessant wirken übrigens die frischen Features wie AR-Karten-Support, StreetPass, SpotPass und Gesichtserkennung durch die Innenkamera, jedoch konnten wir diese Funktionen unglücklicherweise noch nicht testen.