Wie jedes Jahr veröffentlich die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) eine Statistik über die geprüften Spiele des letzten Jahres.
2.700 Spiele wurden 2011 geprüft, das sind 5% weniger als noch 2010, laut USK lässt es darauf schließen, dass die Publisher sich bereits auf die neuen Konsolengenerationen vorbereiten und deshalb weniger Spiele auf den Markt werfen. Tatsächlich ist dieses Phänomen nicht neu sondern bei jedem Wechsel festzustellen.

Des Weiteren machen Mobile-, Browser- und Social-Games eine neue Sparte auf, die von der USK geprüft werden muss. Und das tut sie auch, Felix Falk, Geschäftsführer der USK sagt dazu:
„Während die Zahl der Prüfverfahren für Spiele im Handel in 2011 leicht rückläufig war, haben wir unser Engagement im Online-Jugendschutz umso stärker ausgebaut.“
Und so haben sich in der letzten Zeit bereits einige Unternehmen aus dem Bereich der USK als Mitglieder angeschlossen. Nach §§ 11 f. JMStV sind die Unternehmen übrigens verpflichtet dies zu tun (Kennzeichnungspflicht bei Telemedien).
Was vielleicht auch schon dem ein oder anderen aufgefallen sein dürfte, ist die Tatsache, dass sich die Anzahl der Casual Games verringert hat. Entsprechend sinkt der Anteil der "0er" Spiele, was in Statistiken auch zwangsweise die Folge hat, dass die Werte für die anderen Kategorien ansteigen, obwohl es bei diesen Zahlenmäßig keinen relevanten Unterschied zu den Vorjahren gibt.
Laut Felix Falk können die Anbieter inzwischen das Prüfergebnis des USK-Verfahrens im Vorfeld besser abschätzen als noch vor einigen Jahren, was dazu führt, dass weniger Spiele ohne Kennzeichen enden.
Am Ende lege ich jedem Interessierten noch die Broschüre der USK ans Herzen, mit relevanten Informationen vor allem für Eltern.
Quelle: www.usk.de