
Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und der Rasen sprießt, was kann einen da denn noch stören? Ach, die alltägliche Plage: Gehirnfressende Zombies versuchen durch den Garten zu stolzieren, um auch deines verspeisen zu können. Damit ihr denen aber nicht schutzlos ausgeliefert seid, könnt ihr euch diesen mit Pflanzen und Pilzen aller Art entgegenstellen. Na, wem kommt da was bekannt vor? „Pflanzen gegen Zombies“ ist schon auf vielen Plattformen, zum Beispiel auch im AppStore von Apple, erschienen und sorgte dort schon für Furore. Ob der Titel seinen klassischen Spielspaß in der DS-Version verloren hat oder nicht, könnt ihr im folgenden Review lesen.
Von Solarenergie, Samenspuckenden Pflanzen und Zombie-Invasionen
Für die Leute, die sich noch nie an den Titel für eine andere Plattform gewagt haben, erklären wir das Grundprinzip des Spiels einmal. Man hat einen Garten mit sechs Reihen und insgesamt 54 Feldern, auf die man Pflanzen bauen kann, die bestimmte Aufgaben erfüllen. So liefern Sonnenblumen „Sonnen“, die ihr benötigt, um weitere Pflanzen zu bauen und Erbsenkanonen beschießen die feindlichen Zombies mit Erbsen und knechten diese somit nieder. Es gibt 50 verschiedene Pflanzen, die unterschiedlich viel Solarenergie benötigen und im Verlauf des Spiels freigespielt werden. Beispiele für weitere Pflanzen sind die Kirschbombe, die nach langer Zeit wieder verwendbar ist und alles im Umkreis sprengt oder die Wall-Nuss, die Zombies ein wenig beschäftigt und euch beschützt. Doch auch die gegnerischen Zombies werden immer stärker und fahren später sogar auf Traktoren und anderen Fahrzeugen durch die Gegen
d. Euer Ziel ist es alle Zombies von eurem Haus abzuhalten, indem ihr systematisch Pflanzen in die Reihe baut, auf der ein Zombie gerade kommt. Eure Verteidigung muss dabei immer stärker werden, da ab und zu größere Meuten Zombies kommen und versuchen an euer Haus zu kommen.
Der Abenteuer-Modus und die freispielbaren Modi
Der Abenteuer-Modus besteht aus 50 Ebenen, die ihr nacheinander meistern müsst. Diese laufen hauptsächlich im soeben beschriebenen Spielprinzip ab und haben nur den Unterschied, dass sie schwieriger werden und neue Hindernisse aufbieten. Doch auch kleine Minispiele, wie das „Nuss Bowling“, in dem ihr die kommenden Gegner mit Wall-Nüssen überrollen oder ein Level, in dem ihr mit einem Hammer auf die herbeikommenden Untoten dreschen müsst, wurden in den Abenteuer-Modus eingebaut. Zu Beginn könnt ihr nur bis zu sechs Pflanzen aus eurem Inventar in einem Level benutzen, die Menge lässt sich aber im Verlauf des Spiels durch Geld erweitern, das ihr in den Runden bekommt, indem ihr es beispielsweise mit dem Touchpen einsammelt. Mit diesem Geld könnt ihr auch andere nette Dinge im Shop kaufen, den ihr nach einer Weile freispielt.
Das Spiel bietet allerdings nicht nur einen Abenteuer-Modus, sondern auch andere verschiedene Modi, wie die Minispiele oder den Duell-Modus. Diese lassen sich nach und nach im Abenteuer-Modus freispielen, sodass ihr einen kleinen Ansporn habt, das Abenteuer auch zu meistern. Die Auswahlmöglichkeit ist dabei sehr groß und die Minispiele etc. sehr spaßig. Es lohnt sich definitiv mal einen Blick auf die einzelnen Modi zu werfen und vielleicht auch mal im Duell-Modus gegen einen Freund anzutreten.