
Spätestens seit 2006 gibt es ein Rudel Wildtiere, die immer wieder durch Witz und Charme zu überzeugen wissen. Gemeint sind natürlich die „Raving Rabbids“ aus dem Hause Ubisoft. Schon bei der Wii wussten die Entwickler die Neuheiten der Konsole gut einzusetzen. Ob es Ihnen auch auf dem 3DS gelungen ist, erfahrt ihr im Test zu „Rabbids 3D“…
Minispiel-Sammlung?
Während die Vorgänger der Serie noch mit einer Menge Spaß, vor allem in Form von Party-Games, auf den Spieler warteten, geht es dieses Mal in eine etwas andere Richtung. Jump’n’Run heißt das Genre in dem sich die Hasen nun vergnügen dürfen. Dafür geht es mit den kuscheligen Gefährten auf Zeitreise. Dem aufmerksamen Fan der Reihe wird auffallen, es ist nicht das erste Mal, dass die Hasen die Gesetzte der Physik brechen und ihren Vorfahren einen Besuch abstatten. In gewissen Teilen baut „Rabbids 3D“ auch auf den Vorgänger: „Raving Rabbids: Die verrückte Zeitreise“ auf und so wird man die ein oder andere bekannte Zwischensequenz wiederfinden. Aber keine Angst, es handelt sich nicht ansatzw
eise um eine Neuauflage nur für eine andere Konsole, denn wie schon erwähnt ist es ein reines Jump’n’Run, Minispiele werdet ihr vergebens suchen.
Zeitreisen leicht gemacht!
Wer schon immer mal in der Zeit reisen wollte, aber weder Lust hat sich mit Physik auseinanderzusetzen, noch Geld für einen De Lorean besitzt, der macht es einfach wie die Hasen. Rein in ein Museum und die wundersame Zeitreise-Waschmaschine suchen. Damit kann man dann ganz einfach zwischen vier verschiedenen Epochen unserer Zeit wechseln. Okay, in den vier Epochen, die da die Steinzeit, das alte Ägypten, Rom zu Zeiten Cäsars und das Mittelalter wären, werdet ihr sicher Schwierigkeiten haben eure Vorfahren ausfindig zu machen. Deshalb bietet euch das Spiel an in jeder dieser Epochen 16 Level durchzuspielen und damit ein bisschen Zeit auf den Kopf zuhauen. Also eine kleine Zeitreise in die Zukunft, je nach Betrachtungsweise. Tatsächlich wird man schon seine zehn Stunden brauchen um alle Level zu meistern. Wer dann immer noch nicht genug hat, kann die ganzen Level noch mal gegen die Zeit bewältigen oder in einigen ein leicht verändertes Ende erkunden.