
Ein Nintendo-Handheld ohne "Tetris"? Kaum vorstellbar. Die Jungs von "Tetris Online" und "Hudson Soft" sorgen für Abhilfe und veröffentlichen noch im ersten Jahr des Nintendo 3DS einen Ableger des beliebten Puzzlespiels für den 3D-Handheld. Womit man bei "Tetris" – so schlicht lautet nämlich der Name jenes Spieles – die Nintendo 3DS-Besitzer überzeugen will, erfahrt ihr in diesem Review.
Blöckestapeln
Worum es in "Tetris" geht, ist wohl nicht unbedingt notwendig zu erklären, aber es soll ja auch Leute geben, die den Klassiker noch nie gespielt haben. Also: Vom oberen Bildschirmrand fallen aus vier Teilen bestehende, aber unterschiedlich geformte Blöcke herunter. Ihr könnt die Blöcke, die sogenannten Tetriminos, bewegen und drehen, um Linien zu bilden und damit die Blöcke aufzulösen. Euer Ziel im Hauptspiel ist es, so lange wie möglich zu überleben. Das Spiel ist nämlich zu Ende, wenn sich der Blöcke-Stapel bis an die Decke aufgetürmt hat. Der Clou ist dabei, vier Linien gleichzeitig aufzulösen. Diese Aktion nennt sich eben "Tetris" und gibt euch
Extra-Punkte. Im Marathon-Modus könnt ihr euch entweder daran versuchen, 150 Linien so schnell wie möglich zu beseitigen, oder, wenn man den Endlos-Modus aktiviert hat, so lange wie möglich zu überleben. Der Kampf gegen Computer – sie werden als Bomberman-Varianten dargestellt – ist ebenfalls erneut mit von der Partie. Wie in den vorigen Teilen können Items eingesetzt werden, um ihnen das Leben schwer zu machen oder das eure zu erleichtern. Beispielsweise entführt ein UFO quasi eure Blöcke, sodass ihr wieder Zeit zum Durchatmen habt. Leider gibt es da ein Item, das doch etwas zu mächtig ist: Auf Knopfdruck lassen sich so nämlich die Spielfelder wechseln! Läuft es blöd, dann kommt es schon vor, dass ihr mir nichts dir nichts am Ende seid, weil euer Online-Kontrahent absichtlich Unsinn gemacht hat, nur um anschließend mit euch zu wechseln. Und ja: Auch einen Online-Modus bietet das Spiel. Zum ersten Mal können sogar acht Spieler gegeneinander gleichzeitig antreten. Glücklicherweise lassen sich dort die Items abschalten – genauso wie im lokalen Mehrspieler-Modus, für den man sogar dank Download-Funktion nur ein Spielmodul braucht. Allerdings hat man dann auch nur drei Spielmodi zur Auswahl.