E3 2012 Live

E3 2012 Live - Wii U News
  • Pinball Hall of Fame: The Williams Collection im Test

    Erreicht das Flipper-Game auf dem 3DS einen Highscore?

    >> mehr ...
  • Pandora's Tower im Test

    Ein neues Action-RPG erobert die Wii!

    >> mehr ...
  • PackCast #20

    Der ultimative Energy Drink Test. Jetzt im neuen PackCast.

    >> mehr ...
  • Kid Icarus: Uprising im Test

    Engel Pit eilt wieder zur Rettung der Welt - Ein neuer Top-Titel für den 3DS?

    >> mehr ...
  • Mario Party 9 im Test

    Ist der neueste Teil der Serie ein Party-Kracher? Erfahrt es hier!

    >> mehr ...

    Spiel

    Captain America: Super Soldier

    Review - Seite 1:

    Marvels Supersoldat Steven Rogers alias Captain America lehrte kürzlich auf den Kinoleinwänden Nazis das Fürchten. Kaum verwunderlich, dass wir also auf Nintendos 3DS selbst in seine Haut schlüpfen und uns mit Superpower und Kampfschild so richtig austoben dürfen. Aber taugt das Spiel als launiges Action-Adventure oder steckt in der heldenhaften Hülle nichts als heiße Luft? Eine Antwort liefert unser Review.

    Eingeschlossen

    Einen Unterschied zum Kino-Abenteuer stellt zunächst einmal die Handlung dar. Der 3DS-Ableger erzählt nicht Captain Americas ganze Geschichte, sondern beschränkt sich auf ein Abenteuer innerhalb eines Schlosses: Das Schloss des Grafen Zemo, um genau zu sein. Hier vermutet die Army die Entwicklung von hoch entwickelten Waffentechnologien, die sich die Nazis zu Eigen machen wollen. Ein klarer Fall für den Captain.

    Der Weg durch das Schloss ...

    ... ist zunächst einmal sehr gradlinig. Wir folgen mit dem Captain einem klar vorgegebenen Pfad, hüpfen auf die angezeigten Plattformen und klettern an den markierten Balken, während uns der Missions-Kompass (wenn gewünscht) noch zusätzlich den rechten Weg weist. Wenn Captain America mit seinen Platform-Einlagen loslegt, bekommen wir sogar einige hübsche Moves zu sehen. Wie schade, dass diese immer nur auf den exakt vorbestimmten Kletterwegen zum Einsatz kommen. Ansonsten schafft es der Captain nämlich meist nicht einmal, auf Tische oder ähnliches zu springen.

    Immer wieder stoßen wir auf Türen zu Nebenräumen oder versteckte brüchige Wände, hinter denen wir zumeist Bonus-Elemente finden. Neben der Aufgabe, die bösen Soldaten zu verkloppen, bietet das Spiel nämlich vier optionale Ziele, etwa, bestimmte Bomben zu zerstören oder gefangene Kameraden zu befreien.

    Die Nazis und ihre Machenschaften nehmen aber natürlich den größten Teil von Caps Aufmerksamkeit in Anspruch.

    Theoretisch bietet das Kampfsystem eine Reihe von Möglichkeiten: Ihr könnt Gegner banal mit wildem Gedrücke des A-Knopfs verdreschen, sie mit einem Schildwurf lähmen, ihre Geschosse auf sie zurückschleudern oder euch heimlich von hinten anschleichen und sie überraschen. Es gibt aber auch die Möglichkeit des Konterns, die so gut wie alles andere überflüssig macht. Ihr wartet, bis euch jemand angreift, und drückt einmal den X-Knopf. Dann startet Captain America einen automatischen Konter, der eurem Kontrahenten ordentlich einschenkt. Das funktioniert auch mit mehreren Gegnern, da euch so gut wie nie mehr als einer gleichzeitig angreift. Noch dazu ist der Captain während einem Konter immun gegen Distanz-Geschosse. Diese lassen sich andernfalls allerdings mit einer interessanten Methode zurückschleudern: Haltet ihr den rechten Schulterknopf gedrückt, könnt ihr mit dem Daumen auf dem Touchpad bestimmen, wohin das Geschoss reflektiert werden soll. Darauf greifen manchmal auch nette Umgebungsrätsel zurück. Diese sind ein fester Bestandteil des Gameplays. Beim Umlegen von Hebeln, Aktivieren von Schaltern mit Waffen oder dem Ausnutzen von gegnerischen Geschossen beweist das Spiel mehr Einfallsreichtum als beim Kampfsystem. Nützlich ist hier auch die Möglichkeit, zuerst mehrere Punkte anzuvisieren, die dann der Reihe nach mit dem Schild attackiert werden.