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    Spiel

    Need for Speed: The Run

    Review - Seite 1:

    Mit Need for Speed: The Run präsentiert EA einmal wieder ein typisches Arcade-Rennspiel. Wobei typisch nicht unbedingt korrekt ist. Mit einigen außergewöhnlichen Spielideen versucht The Run, die Konkurrenz auf der Wettbewerbsstrecke hinter sich zu lassen. Ob sich das Ganze sehen lassen kann oder eine glatte Fehlzündung geworden ist, lest ihr in den folgenden Zeilen.

    Auf der Flucht

    Need for Speed: The Run bietet auf den ersten Blick genau das, was man erwartet: Heiße Renn-Challenges und eine Storyline außenrum. Allerdings sind diese beiden Elemente nun streng voneinander getrennt. Im Hauptmenü entscheidet ihr euch zwischen der Hauptstory The Run und den Challenges. Die Story kurz zusammengefasst:Auf der Flucht vor unbekannten Widersachern trefft ihr eine mysteriöse Frau, die euch ihr Auto zur Verfügung stellt unter der Voraussetzung, dass ihr an The Run teilnehmt. Eine Million Dollar winken dem Gewinner dieses Rennens von einer Küste der USA zur anderen. Nun müsst ihr also nichts weiter tun, als die einzelnen Etappen des Rennens zu gewinnen - sofern euch nichts dazwischen kommt... Die Geschichte folgt einem strengen Ablauf, ein Rennen folgt auf das Nächste. Das Ganze wird nur unterbrochen von kurzen Bild-Sequenzen. Diese sind angeordnet wie ein Comic-Heft und dabei gut synchronisiert. Leider lässt die Story am Ende einige Fragen offen.

    Tuning war gestern

    Anders als beim im Frühjahr erschienenen NfS: Shift 2 dreht sich The Run nicht um legale, sondern wieder um illegale Rennen auf normalen Straßen. Wer hoffte, dadurch würde das Wagentuning wieder Einzug ins Gameplay halten, wird allerdings enttäuscht. Während des Story-Spiels habt ihr keine Wahl, welchen Wagen ihr fahren wollt, auf der Flucht müsst ihr eben nehmen, was ihr kriegt. Ebensowenig besteht eben auch die Möglichkeit, euren fahrbaren Untersatz aufzumotzen.

    Anders ist das bei den Challenges. Hier könnt ihr Wagen aus unterschiedlichen Kategorien wählen und diese auch verbessern; allerdings nur optisch. An der Performance lässt sich nichts ändern. Die verschiedenen Wagenteile und Farben schaltet ihr frei, indem ihr in Rennen Punkte sammelt, egal ob Hauptstory oder Challenges. Erfahrene Rennfahrer wird stören, dass auch die höheren Schwierigkeitsgrade erst freigeschaltet werden müssen. Zu Beginn steht nur die Variante "Anfänger" zur Verfügung, in der man dann die ersten Punkte einheimsen muss.