
Der doch recht unscheinbare, aber qualitativ gute Puzzler "Know How" für den Nintendo DS bekommt eine Fortsetzung spendiert, die sich ganz einfach "Know How 2" nennt. Die Frage ist, ob es genügend Neuerungen gibt, die einen Kauf des tatsächlich zweiten Teiles rechtfertigen. Die Antwort auf diese Frage und mehr beinhaltet unser Test!
Abwechslungsreicher, schwieriger, besser
Wer den ersten Teil sein Eigen nennt, der weiß, was auf ihn zukommt. Noch immer ist es das Ziel, in jedem Level eine oder mehrere Schatztruhen auf vorbestimmte Felder zu bewegen. Die Schatzkisten lassen sich wie gewohnt je nach Lage ausschließlich horizontal oder eben vertikal bewegen. Das gleiche gilt für die anderen Steine, die euch den Weg zu den Zielfeldern versperren. Doch wo ist der Unterschied zum Vorgänger? Nun, die Felder sind zum einen abwechslungsreicher, da sie mit vielen verschiedenen Themen wie Wüste, Unterwasser oder Dschungel aufwarten. Außerdem bringen spezielle Blöcke, wie Brücken, Sprungfedern, Magnete und Schalter frischen Schwung in die Serie. Einsteiger bekommen mit den ersten Levels eine prima Eingewöhnungszeit, Pro
fis werden durch die späteren Aufgaben richtig gefordert, denn der Schwierigkeitsgrad steigt von Rätsel zu Rätsel. Wem es wirklich zu knifflig wird – und das wird womöglich früher als erwartet eintreten – der darf sich der Lösungshilfe bedienen. Man darf entscheiden, wie viele Schritte von selbst gemacht werden, und wann man wieder selbst weiterspielen will. So kann man auch wirklich nachvollziehen, wie man das Rätsel jetzt auf ideale Weise löst. Damit man jene Hilfestellung nicht missbraucht, kann man sie nur alle 20 Minuten einsetzen. Spezielle Levels im Abenteuer-Modus ermöglichen es euch übrigens erst gar nicht, die Lösungshilfe anzuwenden. Durch geduldiges Herumprobieren und ein wenig Nachdenken lässt sich letztendlich jeder Level lösen. Der „Aha“-Effekt kommt hier gut zur Geltung. Hat man sich vertan, dann drückt man auf den Zurück-Button und eure Schritte werden nach und nach rückgängig gemacht. Je nachdem, wie viele Züge ihr für das Rätsel gebraucht habt, so beeinflusst es auch die Wertung, die ihr bei Erfolg bekommt. Maximal lassen sich drei Sterne rausholen. Jeden Level perfekt zu lösen verlangt jedoch einiges an Hirnschmalz.