
Anders also so viele Merchandise-Videospiele haben sich die Lego-Adaptionen diverser Kinohits zu einer eigenen Klasse gemausert. Auch Harry Potter wurde ins Reich der Klötzchen aufgenommen und so erleben wir in LEGO Harry Potter: Die Jahre 5 bis 7 die letzten drei Buch- beziehungsweise vier Film-Abenteuer des berühmtesten Zaubererschülers der Welt. Ob der Titel einen Blick wert ist, verrät euch unser Test.
Auf Horkrux-Jagd
Wie der Titel schon verrät, erzählt das Spiel die zweite Hälfte der Geschichte von Harry Potter. Nachdem Voldemort zurückgekehrt ist, sammelt sich der Orden des Phönix. Harry erfährt seine Bestimmung, den Dunklen Lord zu töten und begibt sich schließlich mit Ron und Hermine auf die Jagd nach den Horkruxen mit den Teilen von Voldemorts Seele. Besser dran sind dabei diejenigen, die die Story noch genau im Kopf haben. Denn auch wenn die Handlung in gewohnt liebevoll gestalteten, witzigen Zwische
nsequenzen angedeutet wird, hatte selbst ich als ziemlich bewanderter Potter-Leser teilweise Schwierigkeiten, sofort zu erahnen, was denn gerade passiert. Das Spiel liefert eine gelungene Auswahl an spielbaren Abschnitten aus den vier Filmen, ganz flüssig durch zieht sich der rote Faden jedoch nicht immer. Dann muss man sich einen guten Teil der Handlung selbst erschließen.
Spielprinzip: Wie immer eben
Wer bereits einen Lego-Titel auf dem 3DS gespielt hat, wird mit der Steuerung kaum Probleme haben, denn alles bleibt beim Alten. Laufen mit Schiebepad, Charakterwechsel auf den Schultertasten, Sprung auf B, Attacke auf A, Spezialfähigkeit auf Y. Auch das Spielprinzip selbst folgt dem bewährten Schema: Lineare Level, durchsetzt mit kleinen Rätseln, bei denen es hauptsächlich darum geht, die Fähigkeit des richtigen Charakters einzusetzen. Natürlich gibt es sehr viele Legosteine. Einiges kann gebaut, noch mehr kann zerstört werden.