
In „Driver San Francisco“ übernehmt ihr die Rolle des Undercover-Polizisten John Tanner, der schon aus den ersten Teilen der Serie bekannt ist. Auch wenn sich die HD-Konsolen mit der Wii-Version den selben Namen teilen, ist diese Fassung ein gänzlich unabhängiges Spiel, das das erste Jahr von Tanners Polizeikarriere unter die Lupe nimmt. Die Geschichte spielt so einige Zeit früher: John Tanner fällt in der Wii-Version also nicht in ein Koma und die Shift-Funktion existiert hier natürlich auch nicht. Ob Ubisoft es trotzdem schafft auch auf der Wii cineastische Fahrerlebnisse zu vermitteln oder ob ihr vor dem Kauf doch lieber auf die Bremse treten solltet, erfahrt ihr in diesem Review.
Die Geschichte
Als sein Partner ermordet wird, schwört John Tanner Rache für dessen Tod. Um dem Verbrecher-Syndikat, das für dessen Ableben verantwortlich ist, auf die Schliche zu kom
men, muss er sich mit Hilfe seines Fahrtalents in die Unterwelt San Franciscos einschleusen. Die Geschichte wird hier von unterschiedlichen Perspektiven erzählt, so ist Tanner nicht die einzige Person mit der ihr fahren werdet. Auch werdet ihr die Rollen von Tobias Jones und Solomon Caine übernehmen. Doch nur einer kann die Verbrecher aufhalten: Denn John Tanner ist der Driver.
Die Geschichte des Spiels wird in den Zwischensequenzen der einzelnen Kapitel vor allem durch Zeichnungen im Graphic-Novel Stil erklärt, die einen guten Eindruck machen. Die Grafik von „Driver San Francisco“ ist kein Highlight, aber in Ordnung. Gibt es eine neue Mission, bekommen die Szenen eine gewisse Körnung als wären sie mit einer alten Filmkamera aufgenommen. Objekte in der Ferne wirken durch Distanznebel verschwommen um vermutlich die Performance zu verbessern, doch wirkt die Grafik für heutige Verhältnisse nicht mehr wirklich zeitgemäß.