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    Spiel

    Professor Layton und der Ruf des Phantoms

    Review - Seite 1:

    Der Winter steht vor der Tür und die Tage werden wieder kürzer. Da zieht man sich gerne ins Haus zurück doch dort wartet ein unbeliebter Gast: Die Langeweile. Was soll man mit seiner Zeit tun, wenn es draußen stürmt und schneit und im Fernsehen auch nur der tägliche Müll kommt? Nintendo hat traditionell eine Lösung parat: Rätsel lösen! Auch diesen Herbst steht ein neuer Teil der beliebten Serie rund um Professor Layton in den Händlerregalen. „Professor Layton und der Ruf des Phantoms“ heißt der nun schon vierte Teil. Doch ist die Luft aus dem Rätselspiel nicht langsam raus?

    Wer hat Angst vor dem Phantom?

    Obwohl „Professor Layton und der Ruf des Phantoms“ der vierte Teil der Serie ist, spielt die Geschichte zeitlich vor allen anderen Teilen. Eine geheime Botschaft in einem Brief von seinem Freund Clark Triton führt Professor Layton nach Misthallery. Dort erfährt er, dass ein schwarzes Phantom sein Unwesen treibt und natürlich möchte der Rätselprofessor alles darüber herausfinden und das Phantom bekämpfen. Dazu hat er natürlich auch eine Menge Rätsel parat. Serienprofis werden sich anfangs wundern, warum Luke nicht an der Seite des Professors ist. Da das Spiel zeitlich vor den anderen Teilen liegt, ist der kleine Junge noch nicht von Anfang an im Spiel. Dafür erfährt man als Spieler, wie sich die beiden kennen gelernt haben.

    Am Gameplay hat sich natürlich nichts geändert. Nach wie vor bewegt ihr euch durch verschiedene Kulissen und seid auf der Suche nach Rätseln. Oder ihr untersucht interessante Gegenstände, bei denen dem Professor bestimmt auch wieder ein Rätsel einfällt. Natürlich jagt ihr aber auch wieder Hinweismünzen. Diese sind in den Kulissen versteckt und helfen euch bei den Rätseln weiter.

    Auf das Rätsel, fertig, Los!

    Über 170 neue Rätsel enthält „Professor Layton und der Ruf des Phantoms“. Neu sind hier allerdings nur das Rätsel an sich. Die Rätselarten sollten Layton-Fans mit der Zeit bereits bekannt sein. So gibt es wieder eine Menge Schiebe- oder Puzzlerätsel. Aber auch einfache Texträtsel, bei denen ihr eine bestimmte Zahl eingeben müsst, sind wieder auf dem Modul gespeichert. Schade, dass nach wie vor viele Rätsel sehr unauthentisch ins Spielgeschehen einfügen. Tippt ihr einen Wischmop an, fällt Layton ganz plötzlich ein Rätsel mit den Wischlappen ein - obwohl er gerade in wenigen Minuten seinen alten Schulfreund treffen wird, hat er nichts anderes im Kopf als Rätsel. Klar, Rätselfreunde werden sich darüber freuen, da so möglichst viele Rätsel untergebracht werden. Dennoch wäre es schöner, wenn sich die Rätsel auch direkt zur Story passen würden und nicht so aufgesetzt wirken würden.

    Steht ihr einmal vor einer ganz besonders harten Kopfnuss, kann euch das Spiel weiterhelfen. Allerdings will es dazu von euch eure Hinweismünzen. Bis zu drei normale Tipps pro Münze gibt euch die Software zu einem Rätsel. Gebt ihr nochmal zwei Münzen aus, erhaltet ihr den Supertipp und damit schon fast des Rätsels Lösung. Oft ist es allerdings besser eine Hinweismünze einzusetzen als eine falsche Antwort einzugeben. Löst ihr ein Rätsel nämlich falsch, erhaltet ihr später weniger Pikarat. Pikarat geben die Schwierigkeit eines Rätsels an. Je mehr solcher Punkte ihr für ein Rätsel erhalten könnt, desto schwieriger ist es. Im Bonus-Bereich könnt ihr dann eure Pikarat gegen neue Extras eintauschen.