
Im Sommer 2012 starten die olympischen Sommerspiele in London. Was darf dabei natürlich nicht fehlen? Richtig! Die üblichen Fanartikel und lizensierten Artikel rund um die Olympischen Spiele. SEGA hat dazu schon seit einigen Jahren die offizielle Videospiel-Lizenz. Dem Publisher lag es hier aber nicht am Herzen, eine möglichst realistische Simulation auf den Markt zu bringen. Vielmehr lässt er die virtuellen Spielfiguren Mario und Sonic antreten und das jetzt schon zum dritten Mal! Bietet „Mario und Sonic bei den Olympischen Sommerspielen: London 2012“ schon jetzt im Winter genügend Spaß? Oder hätte SEGA mit dem Release besser bis zum Sommer warten sollen? So viel vorweg: Bei diesem Partyhit ist es egal, ob es draußen stürmt und schneit. Denn richtig heiß wird es vor eurer Konsole.
Auf nach London!
SEGA hat „Mario und Sonic bei den Olympischen Sommerspielen: London 2012“ wieder vollgepackt mit 21 Charakteren aus dem Mario- und Sonic-Universum (+ eure Miis) sowie sehr vielen mehr oder weniger realistischen Disziplinen. So gibt es bereits aus dem 2008er Titel bekannte Disziplinen wie 100m Lauf oder Turnen. Neu hingegen sind beispielsweise Fussball oder Reiten. Vor allem das Fussball-Minispiel ist gelungen. Zwar kommt hier keine „Mario Strikers“-Stimm
ung auf, aber als Disziplin für zwischendurch kann es durchaus unterhalten. Weniger realistisch sind die Traumdisziplinen. Hier gibt es kuriose Spiele, die an Super Monkey Ball oder Mario Kart erinnern. Im Mario Kart-Klon rast ihr aber mit Pferden die Strecke hinab und auch sonst wirken alle Traumdisziplinen herrlich skurril. Der perfekte Partyspaß also!
Im Hauptmenü habt ihr die Wahl euch für einen Wettkampf oder eine London-Party zu entscheiden. Wählt ihr im Wettkampf-Modus eure Disziplinen selbst, ist die London-Party eine Art Brettspiel mit Disziplinen und Überraschungs-Minispielen. Hier rennt ihr mit euren Charakteren durch ein Miniatur-London und müsst Sticker sammeln. Dies gelingt euch, indem ihr zu bestimmten Zeiten Disziplinen gewinnt oder auch CPU-Charaktere in London anspricht. Diese führen euch dann zu einem extra Minispiel, das passend zum Charakter gestaltet ist. Gewinnt ihr es, regnet es Sticker für euer Stickeralbum. Der Spieler, der zuerst sein Album voll hat, gewinnt. Allerdings ist dies leichter gesagt als getan, denn natürlich gibt es eine Menge Zwischenereignisse, die euch aus dem Konzept hauen. Ärgerlich ist es beispielsweise, wenn ihr euer fast volles Album gegen ein fast leeres eures Gegners tauschen müsst. Glück hingegen habt ihr, wenn ihr einige eurer Sticker kopieren dürft.