
Schon nach einem guten halben Jahr kehren die Sims auf den Nintendo 3DS zurück. Doch sie sind nicht alleine: Hunde und Katzen begleiten die Sims ab sofort durch ihr facettenreiches Leben. "Die Sims 3: Einfach tierisch" heißt der neue Ableger der Serie und stellt – wie der Name bereits impliziert - nicht einen tatsächlichen Nachfolger zu "Die Sims 3" dar, sondern eher eine Art Erweiterung. Was wurde verbessert und können auch Besitzer des 3DS-Launch-Titels nochmals zugreifen? Dies beantworten wir in diesem Test.
Menschen, Hunde und Katzen
Die erste nette Neuerung, die dem Besitzer beider Spiele ins Auge sticht, ist die Möglichkeit, bis zu drei Spielstände zu besitzen. Das kann sehr praktisch sein, vor allem wenn mehrere Personen den Titel genießen wollen. Startet ihr das Spiel, müsst ihr euch natürlich zuerst eure Sims erstellen. Dieses Mal steht Sims im Plural, denn nicht nur euren Protagonisten könnt ihr selbst gestalten, sondern auch eure tierischen Freunde. Sogar die Beziehungen zwischen dem Dreiergespann Mensch-Hund-Katze legt ihr selbst fest. Der Editor ist recht umfangreich gestaltet; ihr bestimmt sowohl das Aussehen und die Statur, als auch die Kleidung und die Charaktereigenschaften eurer Sims – und das nicht nur für euren Mensch, sondern auch für Hund und Katz. Gestrichen wurde die Funktion, über die Kamera des Nintendo 3DS euer Gesicht ins Spiel zu übertragen. Weiter schlimm ist dies aber nicht, da die Erkennungsfunktion sowieso eher zweckmäßig war. Ihr könnt euch noch mehr im
Editor austoben, indem ihr sogenannte Townies erschafft. Jene werden nach der Erstellung in eurer Stadt wohnen und euch immer wieder über den Weg laufen. Über die Sims Exchange-Funktion könnt ihr mittels StreetPass diese Townies sogar anderen 3DS-Besitzern übertragen.
Anspruchsvoller Haushalt
Nachdem ihr euer Haus ausgewählt habt, werdet ihr auch schon mitten in das Leben geworfen. Ein kurzes Tutorial bringt euch die wichtigsten Funktionen näher. Dann solltet ihr auch schon mit dem Spielverlauf vertraut sein, denn eure Sims haben Bedürfnisse, die im Gegensatz zum 3DS-Debüt der Sims viel schwerwiegender sind. Außerdem müsst ihr auf die Bedürfnisse von mehreren Sims achten, denn schließlich wollen auch die Haustiere zufrieden gestellt werden. Mit der Zeit kann es schon ein wenig nervig werden, wenn die Sims andauernd irgendetwas wollen und ihr kaum das machen könnt, was ihr gerne tun würdet. Zum Glück gibt es da die Wunschbelohnungen: Erfüllt ihr spezielle, zufällig aufkommende Wünsche der Sims erhaltet ihr Zufriedenheits-Punkte, die ihr in sogenannte Wunschbelohnungen umtauschen könnt. Dadurch bekommen die Sims zum Beispiel seltener Hunger oder einen weniger starken Harndrang. Die Belohnungen wirken motivierend, weil sie das Leben deutlich vereinfachen. Neu sind ebenso die Fähigkeiten der Sims, die sich mit der Zeit von selbst entwickeln: Geht eure Katze oft jagen, so wird sie immer bessere Beute fangen. Oder ihr bekommt mehr Arten von Begrüßungen, wenn ihr viel Kontakt mit anderen Leuten pflegt.