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    Spiel

    Fractured Soul

    Fractured Soul Test - Seite 1:

    Endgame Studios wollten „Fractured Soul“ eigentlich schon vor einiger Zeit im regulären Handel auf den Markt bringen, haben sich nun aber nach Jahren der Entwicklungszeit schlussendlich für eine Veröffentlichung im Nintendo 3DS eShop entschieden. Für diesen Platformer benötigt ihr Nerven aus Stahl, einen schnellen Blick und gute Reaktion: Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr genügend Cojones dafür habt, solltet ihr unser Review zum Spiel lesen. Eventuell erleichtert euch dies die Entscheidung, ob ihr „Fractured Soul“ eine Chance geben wollt oder nicht.

    Gameplay

    Im Grunde genommen spielt sich „Fractured Soul“ wie viele andere Platformer: Als Soldat lauft, springt und schießt man bis das Ende jedes Levels erreicht ist. Das Besondere hierbei ist, dass sich euer Charakter auf zwei Dimensionen, repräsentiert durch die beiden Bildschirmen des Nintendo 3DS, parallel befindet, aber euer Soldat immer nur auf einem der beiden zur selben Zeit aktiv sein kann. Eine bläulich-durchsichtige Silhouette zeigt euch wo sich eure Figur auf den passiven Bildschirm gerade befindet, sodass ihr nicht den Überblick verliert und ins Leere springt, denn per Knopfdruck könnt ihr euren Soldaten jederzeit Dimension wechseln lassen. Sehr wichtig ist hier eine gute Hand-Augen Koordination. Die Idee ist nicht völlig neu, doch die Umsetzung bei „Fractured Soul“ ist insgesamt außerordentlich gelungen und vor allem sehr fordernd.

    Auf eurem Weg bis zum Levelende gilt es in „Fractured Soul“, unterschiedliche Gegner und Hindernisse zu überwinden. Am Anfang ist dies noch relativ einfach: So ist auf dem einen Bildschirm eine Wand oder eine Plattform, auf dem anderen nicht und ihr müsst einfach in die richtige Dimension wechseln. Später wird es jedoch schwieriger. So werdet ihr unter anderem von böswilligen Maschinen beschossen, von fliegenden Drohnen verfolgt, weicht Laserhindernissen aus, klettert auf Leitern oder springt auf bewegende Plattformen. Natürlich müsst ihr auch dabei immer Dimensionen wechseln, um möglichst schadenfrei zum Ziel zu kommen, denn ihr habt bei jedem Versuch nur fünf Energiebalken auf eurer Leiste: So oft dürft ihr grundsätzlich Schaden nehmen, doch im Allgemeinen habt ihr unendlich viele Versuche eine Welt zu meistern. Checkpoints können euer Leben zwar erleichtern, doch nicht jedes Level besitzt diese. So kann aus einer spannenden Herausforderung zwischenzeitlich auch ungewollter Frust werden. Besonders schlimm kann dies in jenen Welten werden, wo ihr unter Zeitdruck - wegen einer bedrohlichen sofort-tödlichen Laserwand, die euch auf die Pelle rückt– den Ausgang erreichen wollt.