Jetzt wo die letzten Wochen bis zum Remake des Titels "The Legend of Zelda: Ocarina of Time" für den Nintendo 3DS anbrechen, können wir wieder auf ein vergangenes Nintendo 64-Remake für die erste Generation des Doppelbildschirm-Handhelds zurückblicken. Denn im Jahr 2005 brachte Nintendo ein Remake des Titels "Super Mario 64" raus, welcher damals frisch für die Konsole erschien und frische neue 3D-Erlebnisse beherbergte. Ob sich der Titel auch auf dem Handheld als "frisches Erlebnis" bezeichnen kann, erfahrt ihr in unserem Review zu "Super Mario 64 DS"!
Die altbekannte Geschichte, sowie Neuerungen und Veränderungen
Mario, der Klempner mit dem Italiener-Bart und der roten Mütze, bekommt von der Prinzessin Peach eine Einladung in ihr Schloss, um Tee zu schlürfen. Doch er ist nicht der Einzige, der von der Prinzessin eingeladen wurde, denn auch Luigi und Wario kommen zu Beginn des Spiels aus den grünen Röhren und begeben sich in das Schloss. Nach einigen Stunden sind sie aber immernoch nicht zurück und der altbekannte Lakitu macht sich auf den Weg, um Yoshi zu wecken, welcher nach den Helden schauen soll. Dieser muss einem Hasen nun noch den Schlüssel klauen und kann sich darauf auf den Weg ins Schloss machen. Wie erwartet läuft es dort nicht so ab, wie geplant, denn der miese Koopa-König Bowser hat sich die Helden gekrallt. Also gilt es nun als Yoshi durch das Schloss zu streifen und in diversen Bildern, welche Level beherbergen, Sterne zu sammeln und die Helden wiederzufinden. Die Level in den Bildern sind im Grunde die selben wie in der N64-Version, bis auf ein paar kleine Abweichungen und Neuerungen. Auch die Anzahl der Sterne hat sich erhöht, so müsst ihr nun 150 Sterne in den Leveln finden.
Wie bereits erwähnt, seht ihr zu Beginn nicht nur Mario, sondern auch andere bekannte Gesichter aus der Nintendo-Welt, die ihr selbstverständlich im Verlauf des Spiels freispielen werdet. Jeder von ihnen hat eine eigene Fähigkeit und manche von ihnen sind notwendig, um an bestimmte Sterne zu kommen. So könnt ihr auch in einem Level den Charakter wechseln, indem ihr seine Mütze findet. Durch diese Möglichkeit und die Auswahl an Charakteren gewinnt das Spiel an Tiefgang und fordert den Verstand des Spielers, sowie den Entdeckungswillen, ältere Level mit anderen Charakteren erneut zu bereisen und zu erforschen.
Neben dem Abenteuer-Modus bietet der Titel aber auch die Möglichkeit, diverse Minispiele zu spielen, die ihr nach und nach freispielen könnt. Diese kann man allerdings nicht mit Freunden, sondern nur allein spielen. Die Spiele sind zwar auf Dauer ziemlich langweilig, regen aber manchmal doch zum Wiederspielen und Highscore Jagen an. Auf einen Mehrspieler-Modus wurde dennoch nicht ganz verzichtet und ihr könnt mit Kumpels gegeneinander auf Sternejagd gehen. Vorteilhaft daran ist, dass ihr nur eine DS-Karte benötigt, ein Nachteil aber, dass es nur vier verschiedene Welten zum Spielen gibt.