
Es ist mal wieder soweit für mich, ein neues Fußballspiel füllt meine Regale. In diesem Jahr ist es allerdings kein Ableger für den PC, nein der 3DS erhält seinen ersten FIFA Ableger und es wird sicher nicht der letzte sein.
Seit einem Jahr etwa gibt es bereits die Topspiele der Fußballbundesliga in 3D, ob das Spiel die gleiche Tiefe bieten kann, könnt ihr im folgenden Test erfahren …
Der erste Start
Schon im Intro versucht EA einem klar zu machen, dass es um 3D geht. Hat man den Vorspann hinter sich, der deutlich kürzer geraten ist als beim PC – was für ein Glück – befindet man sich im übersichtlichen Menü. Dort stehen euch dann sechs Punkte zur Auswahl, wobei beim ersten Start die Drahtlos-Funktion am wichtigsten ist. Zwar ist es euch vergönnt über Internet mit Freunden oder gar gegen Unbekannte zu spielen, aber EA bietet euch dort erst mal einen – scheinbar nicht ganz so kleinen – Patch an. Dieser bringt dann zum einen die Kader der Mannschaften auf den aktuellen Stand, zum anderen zaubert er auch bei einigen Mannschaften fehlende Trikots hinzu. Warum man auf dem 3DS die Daten erst noch herunterladen muss, welche bei anderen Versionen bereits auf dem korrekten Stand sind, bleibt fraglich.
Spielmodi
Auf dem 3DS erwarten euch neben einem schnellen Spiel auch die Möglichkeiten als Trainer/Manager oder als Spieler i
n das Geschehen der Fußballwelt einzugreifen.
Be-a-Pro
Seit ein paar Jahren im Programm ist der Be-a-Pro Modus. Im Gegensatz zur PC-Variante startet ihr beim 3DS allerdings in einer fiktiven Mannschaft. Mit dieser muss dann eine Saison im Street-Cup absolviert werden, bevor ihr dann von eurem Lieblingsteam gescoutet werdet.
Wie der Name des Cups bereits andeutet, spielt ihr nicht im klassischen 11 gegen 11 auf dem Rasen, sondern in einem 5 gegen 5 auf den verschiedensten Hinterhöfen dieser Welt. Neben den unterschiedlichen Etablissements gibt es auch eine Handvoll Regeln, die sich ändern können. Im Be-a-Pro bezieht sich das allerdings lediglich auf die Tore. Beim schnellen Spiel ist es auch Möglich die Regeln selbst auszuwählen. Am genialsten ist dabei sicher das aufgemalte Tor: Dort gibt es keine Unterbrechungen nach erfolgreichem Abschluss, sondern es wird einfach weitergespielt. Das sorgt für eine Menge Action.
Im Verlaufe der Saison erhaltet ihr sowohl Ansehens- als auch Erfahrungspunkte. Die Erfahrung könnt ihr dann in euren Spieler investieren um ihn zum Beispiel schneller zu machen oder seine Genauigkeit zu erhöhen. Leider gibt es hier eine Schwachstelle in der Art, dass es einfach zu wenig Attribute gibt, denn die wurden im Vergleich zu anderen Version drastisch gekürzt. So wird der „Pro“ sehr schnell zu einem Weltfußballer, was die Langzeitmotivation sicher etwas schwächen wird.