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    Spiel

    Paper Mario: Sticker Star

    Paper Mario: Sticker Star Test - Seite 1:

    In „Paper Mario: Sticker Star“ wird euer Erlebnis für ein Nintendo 3DS Spiel untypisch zweidimensional. Die „Paper Mario“-Serie spielt zwar im Pilzkönigreich, doch darf man sich die dortige Welt eher als Paralleluniversum vorstellen: Ein Reich, in dem die Nintendo-Charaktere eine Dimension verlieren und aus Papier dargestellt werden. Hierbei nimmt sich die Serie nicht völlig ernst und schon vergangene Titel wurden vor allem wegen dem Humor und dem Mario-untypischen Spielprinzipien gemocht. Während der Vorgänger „Super Paper Mario“ mehr Jump'n'Run war, gleicht „Paper Mario: Sticker Star“ eher den ersten Teilen der Serie und ihr findet euch in einem Rollenspiel mit rundenbasierten Kampfsystem wieder. Soll man sich nun „Paper Mario: Sticker Star“ in seine Sammlung kleben? Wir analysieren für euch in unserem Review zum Spiel sowohl die guten, als auch weniger berauschenden Aspekte des neuesten Werks aus der „Paper Mario“-Reihe und überlassen schlussendlich euch die Entscheidung.

    Unsere Geschichte beginnt ...

    Auch in der „Paper Mario“-Serie darf etwas nicht fehlen: Die obligatorische Entführung von Prinzessin Peach. Doch zuerst zum Anfang der Geschichte: Mit den Worten „Ähem! Unsere Geschichte beginnt am Abend des sogenannten Stickerfests.“ und dem Aufschlagen einiger Seiten eines Albums beginnt die Geschichte von „Paper Mario: Sticker Star“ ganz im Stile eines Märchenbuches. Das Stickerfest findet alljährlich im Pilzkönigkreich statt und alles dreht sich an diesem Festtag um Sticker. Denn nur in dieser besonderen Nacht fällt ein Sticker-Komet vom in Sternen gehüllten Himmel herab, der allen ihre Wünsche erfüllen soll. Viele bunte Toads und auch unser geliebter Held Mario warten auf dem Stickerplatz darauf, dass Prinzessin Peach die große Bühne betritt und das Fest eröffnet. Als der schwere Vorhang sich öffnet und dies geschieht, erscheint auch schon der leuchtende Komet und fällt langsam auf die Tribüne. Das Publikum jubelt bis plötzlich König Bowser brüllend mit seinen finsteren Schergen in Form von Gumbas und Koopas erscheint und das Fest übernehmen. Während die Toads, die vor der Bühne stehen, vor Angst zittern, fassen einige wenige den Mut zusammen und wollen Bowser weg vom Podium zerren. Als diese jedoch stolpern und Bowser auslassen, wird dieser nach vorne auf den Kometen geschleudert. Glühend erhebt sich dieser in die Luft und spaltet sich in mehrere Fragmente auf. Das Spektakel wird fasziniert von allen verfolgt, bis sich einer der Splitter Richtung Bowser bewegt und sich als leuchtende Krone offenbart. Eine Gedanken kontrollierende Krone. Und so verliert unser geliebte Bösewicht de Verstand und entfacht mit der Macht des unbekannten Objekts einen riesigen Wirbelsturm, der alle Papier-Toads in die Lüfte befördert. Als Bowser nun auch noch Prinzessin Peach angreifen will, springt Mario ihm todesmutig auf den Kopf. Ein Licht erfüllt den Bildschirm. Szenenwechsel. Die Geschichte von „Paper Mario: Sticker Star“ beginnt jetzt richtig. Ihr trefft auf Kersti, eine freche, sprechende Sticker-Krone die euch durch das restliche Spiel begleiten wird und euch ermöglicht Sticker zu benutzen.

    Bring mich zum Lachen

    Einer der Stärken von „Paper Mario“ war immer schon die Story: Wobei eigentlich nicht die Geschichte selbst, sondern die amüsanten Dialoge, den Charme des Spiels ausmachten. Auch „Paper Mario: Sticker Star“ besitzt Witz, doch meiner Meinung nach nicht mehr ganz so viel wie die Teile zuvor. Es fehlt an Tiefgang. Damit ist jedoch keine besonders einfallsreiche Geschichte gemeint, denn an Prinzessinnen- Entführungen sind wir doch als Mario-Jünger sowieso schon gewöhnt. Sondern es gibt in „Paper Mario: Sticker Star“ bis auf Kersti zu wenige Charaktere, die etwas Pepp und Humor in das Spiel bringen. Selbst König Bowser, der normalerweise bekannt für sein großes Mundwerk ist, schafft es kaum im Spiel zu sprechen. Insgesamt ist „Paper Mario: Sticker Star“ in Sachen Humor eher ein Rückschritt. Auf der positiven Seite trifft man natürlich wieder auf bekannte Charaktere wie Bowser Jr., Kamek, Wiggler, und viele andere bekannte Gegner aus anderen „Super Mario“-Spielen.