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    Spiel

    Super Monkey Ball 3D

    Review - Seite 1:

    Die Affenbande von "SEGA" - die Protagonisten der "Super Monkey Ball"-Reihe - machen seit dem Game Cube jede Nintendo-Plattform unsicher. Gleich zum Launch des neuen Nintendo 3DS geben sich AiAi und Co. dieses Mal die Ehre, nämlich in "Super Monkey Ball 3D". Wir sagen euch, ob der Titel ein Schnellschuss oder doch ein affenstarkes Geschicklichkeitsspiel ist.

     

    Sie rollen

     

    Das Herz des Spieles stellt natürlich erneut der Affenball-Modus dar. Ihr wählt einen der vier spielbaren Affen – erneut sind es AiAi, MeeMee, GonGon und Baby – und schon befindet dieser sich in einer Kugel mitten in einer der bunten Welten, von denen es acht Stück gibt, mit je zehn Levels. Jetzt gilt es, den Affen schnell zum Ziel zu befördern, ohne dabei vom Kurs zu fallen. Unebenheiten, Bumper und bewegende Plattformen gestalten den Weg zum Ziel trickreich, aber höchstens für junge Spieler. Der Schwierigkeitsgrad hält sich nämlich sehr in Grenzen, selbst in den finalen Levels rollte ich meinen Affen ohne weitere Probleme durch den Level. Deshalb hat man in maximal zwei Stunden das Abenteuer beendet. Danach motiviert womöglich noch die Jagd nach dem perfekten Score, aber ohne Online-Ranking ist das nicht gerade motivierend. Für eine hohe Punktzahl solltet ihr euch beeilen, das Ziel zu erreichen und am besten auch noch alle Bananen einsammeln. Habt ihr 30 Stück gesammelt, dann erhaltet ihr ein Extra-Leben, das man aber eh kaum benötigt. Für die Punktzahl nicht nötig, aber für eine vollständige Sammlung, sind spezielle Gegenstände, die in einigen Levels versteckt sind. Übrigens habt ihr die Wahl, mit Schiebe-Pad oder mit Bewegungssensor die Welt zu kippen. Letzteres funktioniert leider nicht sehr präzise und darüber hinaus gibt es dann keinen 3D-Effekt mehr. Zusammenfassend ist Affenball sicherlich der gelungenste Modus der drei.

     

    Sie rasen

     

    Der zweite Modus, den "Super Monkey Ball 3D" bietet, ist das Affenrennen. Im Prinzip handelt es sich hierbei um einen ziemlich schlechten "Mario Kart"-Klon. Aus 16 Charakteren und mehreren Autos dürft ihr wählen und dann einen der drei Grand-Prix bestreiten, mit je drei Strecken. Der Umfang ist also ziemlich gering, immerhin unterhalten freischaltbare Charaktere und Autos. Die Strecken präsentieren sich ziemlich einfallslos und abwechslungsarm, denn selbst bei den neun Strecken hat man sich nicht die Mühe gemacht, für jede Strecke ein eigenes Design zu erstellen. Stattdessen sehen die Strecken innerhalb eines Grand Prix sehr ähnlich aus. Die Items sind viel zu einflussreich. Damit wird das Ganze zu einer Glückssache. Komisch ist das Driften. Es will einfach nicht in Fleisch und Blut übergehen; es ist schwer nachzuvollziehen, wer auf die Idee gekommen ist, das Driften auf diese Art und Weise zu gestalten. Nachdem man jeden Grand Prix einmal gefahren hat, wird der mühsame Modus wohl kaum nochmal gezockt. Selbst im Multiplayer, der Stärke eines solchen Fun-Racers, bereitet keinen Spaß.