E3 2012 Live

E3 2012 Live - Wii U News
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    Spiel

    Super Street Fighter IV 3D Edition

    Review - Seite 1:

    Zu den Publishern, die den Nintendo 3DS am eifrigsten unterstützen, zählt ohne Diskussion das japanische Entwickler-Studio und Publisher "Capcom". Jene japanische Videospiel-Schmiede hat bereits mehrere Projekte für den 3D-Handheld in Entwicklung. Das erste Spiel ist bereits fertig und schon seit Launch, das heißt seit dem 25. März 2011, erhältlich. Die Rede ist natürlich von "Super Street Fighter IV 3D Edition", das einen Port des fast gleichnamigen Playstation 3- und Xbox 360-Titels darstellt. Die Konsolen-Fassungen kommen nämlich ohne 3D-Funktion daher. Kommt die 3DS-Umsetzung an das Original heran oder handelt es sich nur um ein mittelmäßiges Downgrade? Auf diese Frage gehen wir in diesem Review genauer ein.

     

    Übung macht den Meister

     

    Starten wir das Spiel, bekommen wir gleich einmal ein schickes Intro zu Gesicht, das auf dem 3DS immer noch sehr zu gefallen weiß. Dann befinden wir uns im Hauptmenü, das nicht nur sämtliche Punkte der HD-Fassung beinhaltet, sondern auch noch zwei zusätzliche. Auf diese kommen wir später noch zurück. Dies bedeutet also, dass sowohl es der Arcade-Modus, als auch die Herausforderungen, der Internet-Kampf und das Training neben dem obligatorischen Versus-Modus in die portable 3D-Version geschafft haben. Bevor man sich überhaupt in einen der Modi wagt, empfiehlt es sich einen der 35 Charaktere, die alle von Beginn an spielbar sind, zu wählen und dessen Moves zu erlernen – am besten im dafür bestimmten Training-Modus, der viele nützliche Hilfestellungen anbietet. Schon alleine die Standard-Attacken sind enorm vielfältig. Doch immer nach der Reihe: Entweder mit dem Schiebe-Pad oder mit dem Steuerkreuz bewegt ihr euren Charakter nach links oder rechts. Drückt ihr nach oben, springt eure Figur, drückt ihr nach unten, duckt sich der Charakter. Es finden alle Knöpfe Verwendung; jeweils zwei Knöpfe und eine Schultertaste stellen verschieden starke Schläge oder Tritte dar. Als Beispiel zum Beispiel ist B ein leichter Schlag, Y führt zu einem mittleren Treffer und L fügt dann schon starke Schmerzen zu. Kombiniert Luftangriffen und geduckten Angriffen stellt dies schon eine Unmenge an Angriffsmöglichkeiten dar. Natürlich existieren da auch noch die mächtigen Kombos, für die man Tastenkombinationen erlernen muss. Führt ihr Schläge aus, blockt ihr Angriffe oder werdet ihr getroffen, dann füllt sich eure Super Combo- beziehungsweise Ultra Combo-Anzeige. Auf eine etwas umfangreiche Tastenkombination hin löst ihr einen vernichtenden Angriff aus. Hört sich alles kompliziert an? Ist es auch! Doch blutige Anfänger sollen nicht verzweifeln, denn „Capcom“ hat auch an die Gelegenheitsspieler gedacht und eine Lite-Steuerung implementiert. Der Touchscreen wird dadurch in vier Bereiche aufgeteilt. Auf Berührung eines solchen Bereiches hin löst ihr die schwierigen Ultra Combos ganz simpel ohne weitere Umschweife aus. Echte Profis beschäftigen sich jedoch selbstverständlich lieber einige Stunden mit den Tastenkombinationen.