
Einleitung
Brrrrrruuuuummmm! Es ist mal wieder an der Zeit mit Mario aufs Gaspedal zu treten, bunte Schildkrötenpanzer zu werfen und auf Bananenschallen auszurutschen! Eine Lange Zeit musste man auf den neusten Mario Kart Ableger für die Wii warten, das jetzt nicht nur die Option Online bietet, sondern auch neue Fortbewegungsmittel spendiert bekommen hat. Ob sich das lange warten gelohnt hat oder ob ihr lieber auf die DS Version zurückgreifen solltet, das erfahrt ihr hier in unserem Test. Also schnallt euch an und gebt Vollgas!
1. Beginn des Spiels - Qual der Wahl.
Am Anfang erwarten euch ein Intro mit den zwei Brüdern und eine kleine Vorstellung des Rennspaßes. Der Starbildschirm präsentiert sich ein wenig unspektakulär, doch hier dürft ihr später durch langlebiges Zocken eine kleine Überraschung erleben. Nach drücken des A Knopfes (hier habt ihr die Qual der Wahl für welchen Controller ihr euch entscheidet) kommt ihr in ein vorab Hauptmenü, hier müsst ihr einen Spielstand erstellen, der sich mit eurem jeweiligen Mii verbindet. Danach geht es auch schon ins eigentliche Hauptmenü welches schön und verständlich gestaltet ist. Nun habt ihr erstmal die Wahl zwischen den bekannten Einzel- und Mehrspieler, der neuen Online Funktion Nintendo WFC (Wifi) oder dem Mario Kart-Kanal (Betrachtung der Ranglisten, Wettbewerbsdaten usw.).
2. Der Einzelspielermodus - Bikes oder doch lieber Karts
Angekommen im Einzelspielermodus habt ihr nun wieder eine Wahl ob, ihr lieber am Grand Prix antreten wollt, die Strecken im Zeitfahrenmodus kennen zu lernen, ein Versus-Rennen zu starten oder einen Wettkampf zu veranstalten. Los geht es mit dem allseits bekannten Grand Prix, hier wählt ihr nun eure Geschwindigkeit der auch gleichzeitig der Schwierigkeitsgrad ist, dabei stehen euch 50 ccm (nur Karts), 100 ccm (nur Bikes) und 150 ccm (Karts und Bikes) zur Verfügung (nach genug gewonnen Cups, kommt noch ein Schwierigkeitsgrad dazu). Habt ihr euch entschieden, so könnt ihr nun euren Liebling von sage un
d schreibe 32 Fahrern wählen (hier wird man später die eine oder andere Überraschung erleben, der Mii lässt grüßen). Als nächstes geht es an die Wahl des Fahrzeugs, so wird man am Anfang „gezwungen“ mit den Karts zu fahren doch später kann man durchs Freischalten selber entscheiden. Gleich danach kommt einem schon das nächste neue Feature entgegen gebrettert, automatischer Drift oder eher manueller Drift? Für Anfänger wäre wohl der automatische Drift zu empfehlen, allerdings ist der manuelle Drift ab Cup 150 ccm schon fast unausweichlich. Jetzt muss noch der Cup ausgewählt werden und dann geht es auch schon auf die Piste. Von den Cups stehen einem 8 an der Zahl zur Verfügung, wogegen 4 Retro sind und die andere Hälfte neu ist. Ein Cup enthält 4 Strecken und so kommt man auf unglaubliche 32 Strecken, besonders die Retro Strecken (aus Snes, N64, GBA, GC und NDS) versprühen genug Nostalgie, sodass jeder erfahrene Daddler dahin schmilzt. Das Spielprinzip an sich ist unverändert. Man fährt seinen Weg und versucht sich dabei gegen weitere 11 Widersacher durchsetzten, dabei stehen unterwegs aufnehmbare Fragezeichen (Items, von der Banane bis zum Stern) und auf dem Boden bunte Pfeile als Boost zur Verfügung. Zum Schluss eines Cups erhält man einen Pokal (Gold, Silber, oder Bronze) und eine Bewertung, die Bewertungen sind später für das Freischalten von neuen Fahrern und Fahrzeugen sehr wichtig. Im Zeitfahren könnt ihr nicht nur gegen euren eigenen gefahrenen Geist antreten, sondern ihr könnt auch gegen die Geister bzw. Fahrprofile der Entwickler antreten (außerdem könnt ich auch noch Geister runterladen). Beim Versus-Rennen könnt ihr ein einzelnes Rennen entweder als Solo oder Team starten. Der Wettkampf besonders interessant sein, denn hier kann man hingegen in ein Action reiches Ballonbalgeballere einsteigen, wo man mit Hilfe von Items die Ballons des anderen Spielers abknallt und man selbst versucht zu überleben. So ähnlich ist auch die Münzenjägerei, wo man gegen die zeit so viele Münzen wie möglich sammeln muss.