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    Spiel

    Just Dance 2

    Just Dance 2 Test - Seite 1:

    Party-Spiele sind sehr angesagt. Ob Minispiele, Karaoke oder Band-Simulationen, die Auswahl ist groß. Tanz-Spiele waren mit Ausnahme von „Dance Dance Revolution“, für das man eine Tanzmatte benötigt, ein Nischendasein. Doch die Bewegungssteuerung der Wii und der anderen Konsolen eröffnet neue Möglichkeiten. Die Erkennung von Bewegungen vor der Flimmerkiste bietet doch die optimale Vorlage für so ein Tanzspielchen oder? Richtig, und Ubisoft veröffentlicht dieses Jahr schon Teil 2 der erfolgreichen Just Dance-Serie, die mit genau diesem Konzept begeistert.

     

    Was ist zu tun?

    Wer die kurze Einleitung durchgelesen hat, wird schon ungefähr kapiert haben, wie „Just Dance 2“ funktioniert, dennoch will ich es noch einmal etwas ausführlicher erklären. Nachdem man das Spiel gestartet hat und sich für einen Modus entschieden hat (dazu später mehr) entscheidet man sich für einen der 45 Chart-Hits (mit dabei sind Mika, Wheater Girls & Rihanna). Eingestellt muss noch werden, ob  eine kurze oder komplette Version des Songs nachgetanzt werden soll und wie viele Spieler bei dem Vergnügen mitmachen und schon geht es los.  Das Lied fängt an und ein Tänzer macht euch, passend zur Musik, verschiedene Dance-Moves vor. Man selber muss diese so exakt wie möglich, von der Bewegung als auch vom Rhythmus, nachmachen. Bewertet wird man dabei mit „Miss, Ok, Good & Perfect“. Je besser man sich dabei anstellt, desto mehr Punkte gibt es natürlich. Schafft man hintereinander öfters „Gut“ und „Perfekt“ aktiviert sich der sogenannte „On Fire“-Modus, durch den man Extrapunkte für jeden weiteren Move erhält. Wird der Bildschirm golden, ist besonders Acht zu geben, denn bei einer richtigen Bewegung bekommt man einen Haufen weiterer Punkte dazu. Ist man am Ende der Choreographie angekommen, folgt die abschließende Bewertung.

     

    Die große Schwäche

    Was braucht man um mittanzen zu können? Schmeißt die alten Tanzmatten in den Müll, denn alles was ihr für dieses Game braucht ist eine Wii-Fernbedienung. Kein Wiimotion Plus? Nein, nur die Wii-Fernbedienung. Ubisoft wollte vermutlich erreichen, dass jeder der eine Wii besitzt auch „Just Dance“ spielen kann. Gut für den sparsamen Konsumenten, aber schlecht für den ehrgeizigen Tänzer, denn die Qualität dieses Titels leidet darunter.  Denn wenn ich nur eine Wiimote in der Hand halte, kann die Wii nur die Bewegungen meines rechten Armes verarbeiten. Hüft-, Bein- oder Kopfbewegungen werden somit hinfällig, was zur Folge hat, dass man sich hauptsächlich auf die Arme konzentriert. Zwar wurde bekannt gegeben, dass die Bewegungserkennung gegenüber dem Vorgänger verbessert worden sei, doch leider ist diese noch immer ein ganzes Stück vom Ziel entfernt. Bewegungen werden selten erkannt und wenn, dann oft falsch. Macht man die Schritte richtig, gilt es oftmals als verfehlt, macht man sie falsch, wird plötzlich daraus perfekt getroffen. In den meisten Fällen ist die Erkennung natürlich richtig, aber es stört den Spielfluss wenn das Spiel einen fälschlicher Weise negativ bewertet.

     

    Eine kluge Idee wäre es gewesen zwei Wiimotes zu verwenden oder die Erweiterung „Wiimotion+“ mit einzubeziehen, denn dieses erlaubt der Wii, die Position der Fernbedienung noch genauer zu registrieren. Kinect bietet die optimalere Lösung.